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Standardisierung eines Prüfverfahrens für Schlauchliner in druckbelasteten Kanalisationsrohren

Thematisch liegt das Projekt im Bereich der grabenlosen Sanierung von Abwasserrohrleitungen. Hierzu wird in den Rohr- und Kanalsystemen das Schlauchlining-Verfahren (engl. Cured-in-place pipe, CIPP) angewendet, bei dem ein Liner aus faserverstärktem Kunststoff auf verschiedene Arten in den beschädigten Kanal gelegt wird. Durch das vorherige Tränken der Fasern mit einer Reaktionsharzmasse ist die anschließende Aushärtung mittels Heißwasser, Dampf oder UV-Licht möglich.

Während für drucklose Rohrsysteme bereits Normen und Regelwerke existieren, nach denen Eignungsnachweise für die eingesetzten Materialien erbracht werden können, sind entsprechende Nachweise im Bereich der Druckrohre noch nicht vorhanden respektive wissenschaftlich ausreichend untersucht. Aus diesem Grund gestaltet es sich als schwierig, konkrete Aussagen zur Dauerfestigkeit der genutzten Liner treffen zu können.

Ziel des Projektes ist die Normung eines dynamischen Prüfverfahrens für Druckrohrsysteme und Druckschlauchliner zur Sanierung der Druckleitungen.