Division of Building Materials

 

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Institute for Building Materials, Concrete Constructiuon and Fire Safety

Division of Building Materials

Beethovenstr. 52
D-38106 Braunschweig
Phone: +49 531 391 - 5401 (Geschäftszimmer)
Fax:     +49 531 391 - 5900

Civil engineering structures need well-suited materials to fulfil their demands throughout their entire service life. Our mission is building materials research and teaching with special emphasis on cement-based materials.

Research: The division of building materials is working on various research projects focused on the fields of additive manufacturing, rheology and microstructure investigations using computed tomography on cement-based materials. The research projects cover a wide range of topics related to the development, testing, property modelling, structural behaviour and analysis of individual building components. A large part of the research concerns experimental, analytical and computational approaches, which mainly focuses on engineering materials for new-built components and restoration of existing structures. (Link)

Teaching: The division offers courses in building materials fundamentals in the bachelor's program and in advanced building materials technology and science in the master's program. The studies and master's theses deal with current research topics. In addition, the department offers practice courses and excursions based on the lectures content. (Link)

Service: The division of building materials supports you in questions regarding building material technologies as well as in the solution of structural problems. A broad and well-founded expertise in experimental and numerical investigations provide the basic qualifications to offer high-level support and consulting. (Link)

Aktuelles

01.07.2019 - 14:12

Die Sealions fahren nach Heilbronn

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Traditionsgemäß schickt die TU Braunschweig auch dieses Jahr wieder ein Team bei der Betonkanu Regatta an den Start. Die 17. Regatta fand am 28. und 29. Juni 2019 in Heilbronn statt, gepaddelt wurde auf dem Neckar.

Bereits im November letzten Jahres fanden die ersten Treffen statt, bei denen wir uns auch schnell auf ein Motto für die diesjährige Teilnahme einigen konnten: „Sealions“. Inspiriert wurden wir vom Braunschweiger Wappentier, dem Löwen, den wir kurzerhand zum Seelöwen umgestaltet haben, um den Bezug zum Wassersport herzustellen. Unserem Betonkanu haben wir den Namen „Seelöwe“ gegeben.

Form und Schalung

Bei der Formgebung haben wir uns dafür entschieden, ein konventionelles Kanu nachzubilden. Dafür sollte die Schalung als Negativ eines Kanus der Kanuwanderer Braunschweig e.V. hergestellt werden.

Der Bau eines Negativs erfolgte mit Montageschaum, bei dem das Kunststoffkanu mittig in einem Schalkasten positioniert wurde. Danach wurde der Montageschaum schichtenweise eingefüllt. Damit die Schichten vollständig durchtrocknen konnten, wurden sie mit einem zeitlichen Abstand von mindestens einem Tag eingebracht.
Nachdem das Kanu vollständig mit Montageschaum bedeckt und die letzte Schicht durchgetrocknet war, wurde der Schalkasten mitsamt dem Schaum längs halbiert und das Kunststoffkanu entfernt. Die beiden Schalhälften wurden später wieder zusammengefügt.

Im Anschluss wurde die Schalung mit Fliesenkleber verspachtelt, um Unebenheiten und Fehlstellen im Montageschaum auszugleichen. Zum Schluss wurde noch eine Schicht Silikon aufgetragen um eine glatte Schaloberfläche und damit auch eine möglichst glatte Betonoberfläche nach dem Ausschalen zu erreichen.

Zusätzlich wollten wir noch gestalterische Details mithilfe von innovativer Non-Waste-Wachsschalung herstellen, an deren Entwicklung am Institut für Tragwerksentwurf geforscht wird.

Bewehrung

In diesem Jahr haben wir uns für die Verwendung eines Carbonfasertextils entschieden. Dieses eignet sich besonders gut für dünnwandige Bauteile und kann durch seine Biegsamkeit auch leicht an gekrümmte Geometrien, wie unser Kanu, angepasst werden.

Betonrezeptur

Für unseren Beton haben wir einen CEM III/A 52,5 R, Kalksteinmehl, Mikrosilika und PCE-Fließmittel verwendet. Als Gesteinskörnung kam wieder das Blähglasgranulat Liaver zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine leichte Gesteinskörnung, welche aus Recyclingglas hergestellt wird. Dies sorgt für eine geringe Rohdichte und reduziert so das Gewicht unseres Kanus.

Kanubau

Bevor das Kanu betoniert werden konnte, mussten wir das Carbonfasertextil an unsere Kanugeometrie anpassen. Als der Bewehrungsplan stand, konnten wir mit der Betonage beginnen. Dazu wurden kontinuierlich kleinere Mengen von 10 l angemischt, um eine gute Verarbeitbarkeit des Frischbetons zu gewährleisten. Der Beton wurde in einer ersten dünnen Schicht in die Schalung gespachtelt. In diese Schicht wurde dann die Bewehrung eingedrückt. Abschließend wurde eine zweite Schicht Beton aufgespachtelt, sodass wir auf eine Wanddicke von ca. 1 cm kamen.

tl_files/ibmb/baustoffe/bilder/Betonkanu_2019_Kanu mit Bewehrung.png tl_files/ibmb/baustoffe/bilder/Betonkanu_2019_Kanu gespachtelt.png

Vier Wochen nach der Betonage haben wir mit dem Ausschalen unseres Kanus begonnen. Mit dem Ergebnis nach dem Ausschalen sind wir zufrieden, da durch das Silikon eine sehr glatte Oberfläche erreicht wurde und das Kanu trotz geringer Wandstärke nur geringfügig beschädigt wurde. Nach einigen kleinen Ausbesserungen, vor allem am Kanurand, können wir mit unserem „Seelöwen“ guten Gewissens in Heilbronn an den Start gehen.

Die Regatta

Die 17. Betonkanu Regatta in Heilbronn wurde erfolgreich bestritten und unser Team war in der Lage ein wettkampftaugliches Kanu zu Wasser zu lassen, obwohl große Risse durch den Transport entstanden. Mithilfe von Instandsetzungsmaßnahmen und dem „Vernähen“ eines Drahtes in die Bewehrung konnte das Kanu gerettet werden.

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Bei den sportlichen Wettkämpfen ist lobend zu erwähnen, dass das Team der Herren die Zwischenrunde erreichte, dort aber ausschied. Die Damen paddelten ebenfalls sehr gut, jedoch reichte es leider nicht mehr für einen Platz in der nächsten Runde. Auch wenn keiner der begehrten Preise in Kategorien wie Konstruktion und Gestaltung erreicht wurde, sind wir stolz darauf dabei gewesen zu sein und erfolgreich teilgenommen zu haben.

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Studierende: Fares Badawi, Hannah Brandt, Niklas Baumgarten, Felix Deecke, Ruben Friehe, Merle Hanker, Niklas Heinke, Felix Henke, Eike Hendrik Herr, Florian Höfels, Anna Kleiser, Philipp Klughardt, Tillmann Kuhr, Tarek Nimer, Vivien Ohlmer, Sophia Puhlmann, Antonia Sander, Leif Sturmann, Liene Thörner, Tim-Christian Tiessen, Barbara Tödter, Antonia Treykorn, Philipp Valentin, Leona Vierling, Aileen Westphal

Betreuer: David Nicia, Gauravdatt Basutkar

Unsere Website: www.betonkanu.jimdo.com

28.06.2019 - 12:54

"Best Student Paper Award" für Zhuo Chen beim FRPRCS-14-Symposium - Queen's University Belfast

Zhuo Chen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Baustoffe, wurde auf dem 14. Internationalen Symposium für „Fiber-Reinforced Polymer Reinforcement of Concrete Structures (FRPRCS-14)“ an der Queen´s University Belfast für seinen Beitrag

“Quasi-continuous strain measurement with distributed fibre optic sensors in reinforcement bars and externally bonded CFRP strips at concrete slabs - Experiment and modelling"

mit dem „Best Student Paper Award“ ausgezeichnet.

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Mit 66 Vorträgen aus 15 Ländern ist die FRPRCS-14 eine der wichtigsten Konferenzen für die Forschung an Faserverbundwerkstoffen im Bauwesen. Die Forschungsarbeit von Zhuo Chen beschäftigt sich mit der experimentellen und numerischen Untersuchung des Verbundtragverhaltens von extern aufgeklebten Armierungen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Ziel der Arbeit war es, die Interaktionen unterschiedlicher Bewehrungsstränge an gemischt bewehrten Stahlbetonbauteilen messtechnisch zu erfassen und mit numerischen Berechnungsmodellen zu beschreiben. Durch den Einsatz hochmoderner faseroptischer Sensoren (FOS) wurden in der Arbeit die kontinuierlichen Dehnungsentwicklungen beider Bewehrungsstränge erfolgreich aufgezeichnet.

06.09.2018 - 15:51

Das Fachgebiet Baustoffe trauert um Prof. em. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E.h. Ferdinand Stefan Rostásy

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Prof. Rostásy verstarb am 16. August 2018 im Alter von 86 Jahren nach schwerer Krankheit.

Prof. Rostásy war von 1976 bis zu seiner Emeritierung 1997 Leiter des Fachgebietes Baustoffkunde und Stahlbetonbau am Institut für Baustoffe, Massivbau und Brandschutz (iBMB) der Technischen Universität Braunschweig und Direktor der Materialprüfanstalt für das Bauwesen (MPA) Braunschweig.

Kennzeichnend für die Arbeit von Prof. Rostásy war die weitblickende Verknüpfung von Praxis und Forschung. Sein Ziel war stets, mittels des Verständnisses der grundlegenden Zusammenhänge praktikable Lösungen für die Baupraxis zu schaffen.

Prof. Rostásy war ein vorbildlicher Lehrer und ein ideenreicher und weitsichtiger, international hoch anerkannter Wissenschaftler. Seine Erfahrung und Offenheit, sein kluger Rat, sein Verständnis, seine menschliche Wärme und sein Humor werden fehlen und unvergessen bleiben.

30.05.2018 - 14:53

Exkursion nach Hamburg im Rahmen der Exkursionswoche im SoSe 2018

In der diesjährigen Exkursionswoche fand eine dreitägige Exkursion des Fachgebietes Baustoffe des iBMB nach Hamburg statt. 25 Studentinnen und Studenten hatten dadurch die Möglichkeit, interessante Neubau- und Instandsetzungsprojekte aus nächster Nähe zu erleben.

Den kompletten Bericht über die Exkursion finden Sie hier.